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Bruno Söhnle - Uhrenatelier Glashütte
"Auffallen um jeden Preis möchte ich nicht, aber ich will mich mit meiner neuen Uhren-Kollektion vom Üblichen abheben."
Dies ist die Philosophie, mit der Bruno Söhnle den Grundstein für sein Uhrenatelier in der Uhrenstadt Glashütte in Sachsen gelegt hat.
Mit Glashütte verbindet Bruno Söhnle eine langjährige Beziehung. Seit 1990 als Partner der ehemaligen Glashütter Uhrenbetriebe und seit 1997 als Vertriebspartner für "Nautische Instrumente".
Mit seiner mehr als 50-jährigen Erfahrung in der Herstellung von Uhren für namhafte europäische Firmen hat er sich einen Namen in der Uhrenindustrie erworben.
Glashütter Uhrengeschichte
1845, als Ferdinand Adolf Lange die Uhrmacherei in Glashütte/Sa einführte, begann die Wandlung von der Bergstadt zur Industriestadt. Um den Grundstein zu Uhrenfabriken in Glashütte zu legen und die Uhrmacherkunst zu reformieren, nahm Ferdinand Adolf Lange einen Kredit auf und schloss schließlich mit der Landesregierung einen Vertrag, der ihn verpflichtete, binnen drei Jahren 15 Lehrlinge im Uhrmacherhandwerk auszubilden und mit Ihnen eine Taschenuhrproduktion zu beginnen. Glashütte entwickelte sich und errang durch Qualitätsarbeit Weltruf. Lange bildete seine Lehrlinge und Arbeiter zu hervorragenden Spezialisten aus. Im Ort entstanden eine Vielzahl kleiner Werkstätten und Betriebe, die den wachsenden Wohlstand der Gemeinde voran trugen. Neben Ferdinand A. Lange trugen Namen wie Assmann (seit 1852), Gläser (seit 1885), Großmann, Strasser & Rohde (seit 1875), UFAG und UROFA (seit 1926) Stübner (seit 1905) und nicht zuletzt Dürrstein mit seinen UNION Uhren (seit 1893) entscheidend zum guten Ruf der Glashütter Uhrmacherei bei. Nicht vergessen darf man Moritz Großmann, der sich 1854 als selbständiger Uhrenfabrikant in Glashütte ansiedelte. Er war es, der die berühmte Glashütter Uhrmacherschule gründete, die am 1. Mai 1878 als Lehranstalt des "Zentralverbandes der deutschen Uhrmacher" den Unterricht beginnen konnte. Ein Denkmal für F. A. Lange, das am 31. August 1895 eingeweiht wurde, ist auf dem Markt zu besichtigen. Viele wertvolle Uhren dieser bedeutenden Epoche Glashütter Uhrmacherkunst können heute noch im Glashütter Uhrenmuseum bewundert werden.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges 1914 und der anschließenden Inflation kam es in Glashütte zu schwierigen Witschaftverhältnissen, durch welche viele Betriebe Konkurs anmelden mussten. Mit der Gründung der "Uhren-Rohwerke-Fabrik AG" und der "Uhrenfabrik Glashütte AG" wurden in Deutschland erstmals Armbanduhrenwerke hergestellt, die Glashütter Uhrenindustrie begann wieder zu leben. In den Jahren des 2. Weltkrieges wurden von den Uhrmachern Fliegerarmbanduhren, Beobachtungstaschenuhren, Schiffschronometer und auch Zeitzünder gefertigt. Die teilweise Zerstörung von Glashütte durch russische Flieger am 08.05.1945, aber auch die dazukommenden einsetzenden Enteignungen, gefährdeten den Fortbestand der Glashütter Uhrenindustrie stark. Im Jahre 1951 schlossen sich alle bedeutenden Uhrenproduktionen zum Einzelunternehmen "VEB Glashütter Uhrenbetrieb" zusammen, welche viele eigene Uhrenwerke entwickelte. Die Tradition der 150jährigen Uhrenfertigung wurde bis heute fortgesetzt. Die heutigen Uhrenfirmen sind weltweit bekannt, speziell durch die Produktion hochfeiner, nobler mechanischer Armbanduhren.
Eine dieser Uhrenfirmen im sächsischen Glashütte ist das Uhrenatelier von Bruno Söhnle. Hier werden im ehemaligen Assmann-Haus liebevoll Uhren mit hohem Qualitätsanspruch gefertigt. Hier befinden sich Produktionsstätte und Entwicklungszentrum. Hier werden Design-Klassiker hergestellt, die sich in ihrer Formensprache auf das Wesentliche konzentrieren und doch Platz für reizvolle Details lassen. Einzigartig macht sie: Erfahrung, Qualität und Perfektion. Mit der Mechanik Edition Nr. 1 setzt Bruno Söhnle jetzt ganz neu auf die Faszination, die mechanische Uhren ausstrahlen.
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